16
Jan
2012

Wulff und Technik

Ich weiß, das hat eig. nichts miteinander zu tun. Aber ist es nicht lustig, dass nur dank moderner Technik ein Bundespräsident (vielleicht) zu Fall gebracht wird? Klar, die Kreditaffäre war schlimm genug. Dass ein reicher Freund dann auch sein Buch massenweise kauft auch. Aber dass Herr Wulff dann bei Medienhäusern anruft und kriegerische Nachrichten auf den Mailboxen (hier kommt die Technik ins Spiel :)) von Chefredakteuren und Herausgebern hinterlässt, ist doch die Höhe. Erreicht Herr Wulff die Person, die er bedrohen möchte, nicht selbst, spricht er einfach auf die MAILBOX, gut dass es die heutzutage gibt. Das Schöne an der Mailbox ist auch, aufgrund dessen, dass heute Speicherplatz (auf Computern) sehr billig ist, Mailbox-Nachrichten länger mal abspielbar bzw. gespeichert sind. So kann man noch lange Zeit nach der Tat dem Bundespräsi nachweisen, was er da angestellt hat. Und das war leider mehr als ein kleiner Bubenstreich. Mag kein Verbrechen sein, aber es ist es sehr unethisch, das ist klar!

11
Jul
2011

Wie Bier und Technik zusammen gehören

Lange, lange schon, habe ich hier nichts mehr geposted. Ich habe vor, in nächster Zeit hier wieder aktiver zu schreiben und das hier ist nur der erste Part, ein erster, junger und fast noch schüchterner Artikel, der meinen 10 Fingern entspringt. Zur Einleitung meiner neuen Artikelreihe, habe ich mich für diesen kurzweiligen und nicht ganz ernstgemeinten Artikel entschieden.

Wie Bier und Technik zusammengehören

Erstmal mutet die Behauptung ja sonderbar an. Zum Beispiel sollte man beim Bedienen schwerer oder gefährlicher Maschinen, sowie beim Auto und Traktorfahren besser nicht betrunken sein, auch 2-3 Bier können schon zuviel sein. Aber heute sind wir ja nicht mehr in der fordistisch organisierten Wirtschaft der Massenproduktion zuhause, sondern sind im Post-Fordismus gelandet, mit seinem Fokus auf Dienstleistungen.

Viele Dienstleistungen, wie Programmierarbeiten, Webdesign, Online Marketing etc. mit all ihren Aktivitäten wie z.B. Emailkommunikation mit Kunden und gemeinsames Arbeiten mit Kollegen an Online-Projekten und Online-Dokumenten (man denke z.B. an shared Google Docs) laufen vor dem Computer ab. Gerade hier greift aber das Bier zu: In mancher kleinen Firma hat es sich schon eingeschlichen, dass man bei diesen Tätigkeiten, bei der letzten Mail, dem letzten Code-Baustein beim Programmieren eines Computerspiels, doch mal ein kleines Pilsener trinkt (ich persönlich mag das Becks, desweg. hab ich das verlinkt, aber man kann natürlich auch zur Konkurrenz greifen :-)). Häufig hat sich dann eine Art Vor-Feierabend etabliert, der nur durch die moderne Technik möglich wurde. Stellen Sie sich vor, wir würden heute noch, an großen Maschinen sitzen und alle 3,5 Sekunden einen langen Hebel ziehen müssen, und dazwischen immer auf einen Knopf drücken. Da wäre keine Zeit fürs Bier trinken, und gut wäre es auch nicht, da es die Reaktionszeit hinuntersetzt. Aber in unserer modernen Dienstleistungsgesellschaft mit all der Computerarbeit, wo man nicht allzuviel falsch machen kann, da ist das etwas anderes. Da geht das. Auf das Bier (Pilsener oder Weizen? ;-)), und den Vor-Feierabend! Gehabt's wohl!

17
Jan
2011

Telekommunikationsanlage, Amtsdeutsch: Nebenstellenanlagen (NstA)

Eine Telekommunikationsanlage, auch als Telefonanlage, Nebenstellenanlage, Telekommunikationssystem und Teilnehmervermittlungsanlage bezeichnet, ist de facto eine technische Anlage zur Vermittelung von Faxen, Telefonanrufen etc. pp. Die Vermittlung erfolgt dabei sowohl unter den Geräten, die an einer Telefonanlage hängen, als auch zu und von externen Geräten, die am öffentlichen Netz dranhängen. Aus alten Filmen ist dem ein oder anderen sicherlich noch bekannt, wie eine Telefondame durch Einstecken von Stöpseln Verbindungen zwischen verschiedenen Telefonleitungen herstellen konnte. Solche mechanischen Telefonanlagen waren bis in die 1970er, teilweise sogar noch Anfang der 80er, die Mehrheit. In den 80ern wurden dann jedoch später dannn digitale Anlagen in Betrieb genommen und bis in die 2000 genutzt. Digitale Telefonanlagen funktionieren vollkommen automatisch und können auf die "Telefondame" verzichten. Seit dem Millenium-Jahreswechsel werden mehr und mehr IP-basierte Modelle eingesetzt, die nicht mehr Leitungen vermitteln, sondern Pakete. Übrigens: Telefonanlagen haben den Riesenvorteil, dass sie es ermöglichen, dass die Teilnehmer einer Telefonanlage untereinander kostenlos telefonieren können. Sehr gut für größere Unternehmen!

27
Dez
2010

Spezialisierte Preisvergleiche - neu, aber wirklich besser?

Wie bereits in den letzten Artikeln, wird es auch diesmal weniger um einen direkten Techniktrend, als um einen Webtrend gehen. Aber das Web ist ja auch Technik, nicht wahr?

Preisvergleiche im Internet kennt praktisch jeder, der 'googlen', 'ebay' und 'amazon' kennt. Sehr bekannt sind z.B. Guenstiger.de, Billiger.de und Idealo.de. Diese Preissuchmaschinen oder Preisvergleiche werden im Folgenden als allgemeine Preissuchmaschinen bezeichnet, weil Sie viele tausende verschiedene Produkte aus gänzlich unterschiedlichen Kategorien (z.B. Haushalt, Küche, Computer und professionelle Photographen-Ausrüstung) in ihre Auswahl integrieren. Selbst wenn hier und da gewisse Einschränkungen vorhanden sein mögen und häufig z.B. kein Nahrungsmittelpreisvergleich angeboten wird.

Doch neuerdings gibt es mehr und mehr spezialisierte Preisvergleichsportale, so z.B. Kecke-Kuechen.de. Kecke-Kuechen.de hat sich komplett auf Küchenutensilien beschränkt und will nur diese in seiner Preissuchmaschine verfügbar machen. Was genau bringt das? Nun, erstmal gar nichts. Erstens, die Preise sind nicht geringer als bei normalen Preissuchmaschinen und zweitens, man braucht mehrere solcher spezialisierten Websites, um all seine Produkte zusammenzukriegen.

Einen Vorteil haben diese Spezial-Portale dennoch: Sie bieten häufig redaktionelle Infos, die direkt auf bestimmte Produkte zugeschnitten sind - etwas was bei allgemeineren Preis-Suchmaschinen aufgrund der Vielzahl und Bandbreite der Produkte kaum möglich ist. Auf oben genannter Website z.B. wird erklärt wozu man einen Pizzaofen braucht, wenn man bereits einen Ofen hat, oder was ein Cerankochfeld eigentlich ist und wie es funktioniert. Das ist praktisch. Aber das war's auch mit den Vorteilen.

20
Dez
2010

Communities im Web

Jeder kennt sie und statistisch gesehen ist jeder Deutsche in einer - die Rede ist von Internet Communities. Bekannt sind da ja vorallem SchülerVZ, StudiVZ, MeinVZ, Facebook und Wer-Kennt-Wen.

Dabei ist es erstaunlich, welche Massen an Benutzern diese Netzwerke anziehen können: StudiVZ allein hat ca. 6 Millionen Mitglieder, die VZ-Netzwerke insgesamte 17 Millionen. Facebook dagegen spielt als Marktführer in einer ganz anderen Liga: Die Plattform, die einst als Studenten-Netzwerk entwickelt wurde, hat heute über 500 Millionen Mitglieder aus allen Alters- und Bevölkerungsschichten und Dutzenden von Ländern.

Zwar bauen auch Netzwerke wie StudiVZ und vor längerer Zeit bereits Facebook die Interaktions- und v.a. Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Mitgliedern aus, aber dennoch wird von manchen Beobachtern eine Art soziale Verarmung festgestellt: Man hat tausend Freunde bei Facebook, aber keine richtigen, wird oft behauptet. Ob das stimmt lässt sich ohne großangelegte Studien kaum sicher sagen. Eins ist dagegen sicher: Es gibt eine Alternative.

Abhilfe schaffen können integrierte Community-Portale mit Magazin, Forum, Chat und allem Drum-Dran. Es gibt eine ganze Menge solcher Communities, angefangen bei speziellen Themenseiten wie Chefkoch.de bis hin zu allgemeineren Seiten wie Platinnetz.de. Der Vorteil dieser Portale? Es gibt ein gemeines Thema, eine gemeinsame abgegrenzte und nicht allzu riesige Community, in der die Kommunikation entspannter und direkter ablaufen kann. Im Forum & Chat kann man sich über aktuelle Artikel, Rezepte und Beiträge des Portalbetreibers oder anderer Nutzer unterhalten. So entsteht ein Zusammengehörigkeitsgefühl, dass Facebook Nutzern eher fremd sein dürfte.

PS: Da dies ja ein Technik Blog ist, hier noch einige technische Details zu den Netzwerken: Facebook nutzte bereits Anfang 2008 10000 Server um seinen Service aufrechtzuerhalten. Im Oktober 2009 wurden es dann 30000 Server, es ist davon auszugehen, dass Facebook heute mehr als 50000 Server benötigt, um die enormen Kapazitäten zu bieten, die seine User verlangen. So haben Facebook User z.B. mehr als 100 Milliarden (!!!) Fotos auf die Server des Social Networks geladen. Allein das tägliche Logfile von Facebook ist mehr 25 Terrabyte groß! Der technische Aufwand von integrierten Community-Content-Portalen ist vergleichsweise um ein Vielfaches geringer, weil die Nutzerzahlen meist auch überschaubarer sind.

10
Aug
2010

Einmalig bei Technik77: Ein Voltmaster.de Review

Neben den Gadgets und den "sozialen Unternehmen" habe ich noch ein drittes großes Hobby: den Modellbau. Er fällt in diesem Blog neben anderen, generellen Technik-Themen, auch unter die Rubrik "Technik". Aufgrund meines Modellbau-Hobbys möchte ich hier der Domain Voltmaster.de mal ein Review ihrer Internetseite ihres Internetshops gewähren.

Die Startseite gefällt gleich, das ist klar, die großen Bilder mit den jungen lächelnden Frauen und den großformatig abgebildeten Topmodellen (nicht die Frauen, die RC-Modelle! ;-)) ist trotz des (auf den 2. Blick) vielleicht ein bisschen altbacken wirkenden Menüs zweifelsohne ein Augenschmaus.

Auch die Unterseiten haben viele Bilder, auch wenn hier, unterstrichen durch das Grau und Rot alles ein wenig "trist" und "altmodisch" vorkommt. Trotzdem gefällt es mir persönlich irgendwie immernoch auf den Unterseiten. Warum? Weiß ich nicht.

Besonders gefällt mir aber auch die große Auswahl und die klare Spezialisierung (fast) nur auf RC-Modelle. Besonders gefreut habe ich mich, dass meine Lieblingshersteller E-Flite und Multiplex Modellbau vertreten sind. Hier (bei der Multiplex Unterseite) gibt es sogar einen längeren erfrischenden Text über den Hersteller.

Von mir bekommt die Seite, also der Voltmaster.de-Shop eine 2+. Und das ist gut. Verdammt gut. Denn eine 1 habe ich noch nie vergeben. :-)

15
Jul
2010

IPad-Gewinnspiel

Wir als Technik Blog, der sich vorallem mit Gadgets wie dem IPad, dem IPhone, dem Asus Eee Keyboard und ähnlichen Elektronikleckerbissen (haben Sie Kleckerbissen gelesen? :-)) beschäftigen, haben natürlich großes Interesse an einem IPad. Und würden es natürlich noch lieber kostenlos haben, als etwas dafür zu zahlen.

Wo geht das? Nun, das geht bei Investor-Verlag.de. Dort hat man Verständnis für arme, kleine Technikblog-Betreiber die endlich mal ein Top-Review über das IPad schreiben wollen. Und daher will man dort drei IPads verschenken. Einfach so. Verlosen, genauer gesagt.

Und damit wir da mitmachen können, wir von technik77, schreibe ich diesen Artikel. Denn das IPad hätte ich schon verdammt gern. Kostenlos, versteht sich. :-) Dann würde ich ein Review hier darüber schreiben, nachdem ich es 30 Tage im Praxisgebrauch hatte. An Flughäfen, in Bahnen und wo ich sonst so bin. Und ich hoffe, auf diese Weise würde ich vielen bei der Kaufentscheidung helfen. Wünscht mir viel Glück!

9
Jun
2010

Open Magazine - Review

Hallo,

diesmal gibt's ein besonderes Schmankerl. Ein Review des Open Source Magazins Openmagazine.org. Für uns interessant ist das natürlich, weil es dort um Technik geht, um Open Source Technik, um es genau zu nehmen.

Was als Erstes auffällt: Das Openmagazine bietet einen leichten Zugang für Nicht-Nerds, Nicht-Freaks und Nicht-Programmierer. Mit großen Bildern werden einige der bekanntesten Entwicklungen der Open Source Community präsentiert (und dann auf Klick auch journalistisch aufbereitet), so z.B. der Firefox, das OpenOffice, Wordpress und natürlich die Betriebssysteme Linux und Ubuntu.

Doch die Seite ist nicht auf Software beschränkt: Auch auf Open Content, also frei benutzbare Inhalte wird eingegangen. Solche Inhalte kommen z.B. in kostenlos benutzbaren Bildarchiven oder auf den Plattformen Wikipedia und Wikibooks vor.

Für uns hier in diesem Blog interessanter ist "Open Hardware" interessanter. Das ist - generell - lizenzfreie Hardware. D.h., jeder kann sie Nachbauen, die Baupläne sind frei verfügbar. Wann kommt das erste Open Source IPad, Handy oder der erste Open Source MP3-Player? Beim IPad gibt es das WePad als Konkurrenzprodukt, was immerhin schon auf modifizierte (und daher wahrscheinlich doch lizensierte?) Open Source Software setzt. Auch Google's Android Betriebssystem für Handys ist Open Source. Etwas kritisch muss man es aber schon sehen, wenn große Konzerne (wie Google) Leute in der Open Source Community kostenlos für sich arbeiten lassen und das dann vermarkten. Naja, wie bei allem, wahrscheinlich ist es schwer, hier fair drüber zu urteilen. Aber das Magazin gefällt. Das ist klar.

Bis die Tage!

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